Dienstag, 29. April 2008

Radikales Umdenken in den Firmen erforderlich

»Bereits heute ist ein radikales Umdenken in den Firmen erforderlich, sonst gehen ab 2011 Fachkräfte, Märkte und ganze Produktionszweige verloren,« sagt Bodo Stange, Geschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Stade. Seine Studie stellt fest, dass bis zu 70 Prozent der Firmen im Nordwesten von Niedersachsen glauben, sie seien von dem Wandel in der Gesellschaft nicht betroffen. 45 Prozent von 2000 befragten Firmeninhabern halten es nicht für erforderlich, über neue Vertriebswege nachzudenken und knapp 40 Prozent rechnet nicht mit einem veränderten Kundenverhalten.
Den ganzen Artikel finden Sie hier bei Focus online unter der Überschrift »Firmen ignorieren die Dramatik«. Besonders lesenswert sind die Kommentare, die Sie unter diesem Link aufrufen können.

Montag, 24. März 2008

USA: Jetzt 50-Jährige kränker als in vorhergehenden Generationen

Florian Rötzer schreibt in TELEPOLIS: »Nach einer Studie von US-Wissenschaftlern könnte der Gipfel der kontinuierlich steigenden Lebenserwartung bereits überschritten sein.« Er bezieht sich dabei auf us-amerikanische Studien und schreibt weiter:
»In den letzten Jahren wurden wir stets mit den Voraussagen konfrontiert, dass die Menschen immer älter werden. Seit Jahrzehnten steigt die Lebenserwartung bei Männern und Frauen kontinuierlich an: bei 1963 geborenen Frauen lag sie bei 73 Jahren (Männer: 68), heute liegt sie bei 81,5 (75,9) Jahren. Zusammen mit der sinkenden Geburtenrate wird deshalb behauptet, dass allein die demographische Entwicklung die sozialen Sicherungssysteme zusammenbrechen lasse, weswegen sie umgebaut werden müssten. Nach einer Studie von US-Wissenschaftlern könnten solche Hochrechnungen jedoch in die Irre gehen, da möglicherweise der Gipfel der Lebenserwartung bald erreicht oder überschritten werden und die nächste Generation der Alten schon weniger gesund sein könnte.«

Wenn aber die Lebenserwartung zurückgeht, könnten die Renten- und Gesundheitssysteme gegenüber den auf Hochrechnungen beruhenden Voraussagen entlastet werden... Ganzer Artikel

Montag, 17. März 2008

Work-Life Balance und demografischer Wandel

Die gleichnamige Kienbaum-Studie weist wie schon viele andere kritische Stellungnahmen darauf hin, dass Unternehmen und Organisationen aus ihrem selbstgewählten Dornröschenschlaf aufwachen müssen. Zu lange haben sie versäumt, ihre Mitarbeiter über die Folgen der internen Fortbildungssparsamkeit aufzuklären, zu lange haben sie Modelle des Kurzfristdenkens im Blick gehabt. Wie zum Beispiel Einstellungsstops oder Vorruhestandsregelungen, von defizitärer Persönlichkeitsfortbildung und den mangelhaften Möglichkeiten, das Lernen zu lernen ganz abgesehen.
»Damit wird deutlich, dass die Unternehmen weniger ein Demografieproblem haben, als dass sie unter den Organisationsversäumnissen der Vergangenheit leiden, die heute die demographische Entwicklung zu Tage bringt«, sagt Kienbaum-Demografieexperte Dievernich.

Übrigens: Work-Life-Balance ist für weniger als die Hälfte der Befragten von großer Wichtigkeit.
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Samstag, 15. März 2008

Focus online: Bewerben mit 50plus

Nach wie vor sind Ältere bei der Rekrutierung benachteiligt. Zudem haben sich ältere Arbeitnehmer, die viele Jahre im Beruf standen, meist lange nicht mehr mit dem Thema Bewerbung befasst. Dabei müssen gerade sie ihr Kompetenzprofil exakt auf den Punkt bringen.

Der Focus-Artikel von Sabine Schrader bringt vieles auf den Punkt. Die 15 Kommentare treffen ins Schwarze.
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Personalmanagement im demografischen Wandel

EUROFORUM-Konferenz „Personalmanagement im demografischen Wandel“ am 23. und 24. April 2008 in Wiesbaden

Mittwoch, 20. Februar 2008

Die "alten Eisen" schmieden - ältere Mitarbeiter fördern

In seinem Artikel auf Online-Artikel.de „Wie können wir vom Wissen unserer älteren Mitarbeiter profitieren?" beschreibt Michael Letter das Zusammenspiel von Alt und Jung im Team und fordert Fördermaßnahmen für Hochbetagte. Er schreibt:
»Im Alter – so zeigt die Hirnforschung – nimmt aufgrund der Veränderung der Hormonstruktur im Gehirn der Wunsch nach Sicherheit zu. Die Älteren sollten daher nicht mehr den hektisch-stressigen Situationen ausgesetzt werden, sondern den Bereichen, in denen sie immer noch Hervorragendes leisten können, etwa dem Kundengespräch, in dem es um den Vertrauensaufbau geht.«
Und kommt zum Fazit:
»Ältere Mitarbeiter können ebenso Höchstleister sein wie jüngere Kollegen, sie sind nur anders leistungsfähig. Darum müssen sie anders gefördert werden: durch jeweils altersangepasste Aufgaben, Arbeitszeitregelungen, Arbeitsplätze und Weiterbildungen. Die Jüngeren profitieren vom Wissen der Grauköpfe am besten, wenn sie mit ihnen in Projektteams zusammenarbeiten.«

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Mittwoch, 6. Februar 2008

Österreich: Firmen reagieren kaum auf demografische Veränderungen.

»Die zunehmende Überalterung der Gesellschaft ist scheinbar immer noch kein Thema in österreichischen Unternehmen. Laut einer aktuellen Studie beschäftigt sich lediglich jede fünfte Firma mit dieser Problematik. Und das obwohl schon längst klar ist, dass Arbeitskräfte im "Haupterwerbsalter" (25 bis 54 Jahre) in Zukunft Mangelware sein werden...«
Mehr: Kurier vom 29.1.2008